Raus aus der Grundversorgung: Wechsel kann bares Geld sparen

Stecker rein, Strom raus: Wer künftig von einem teuren zu einem günstigeren Anbieter wechseln möchte, kann das in vielen Fällen deutlich schneller tun.
Stecker rein, Strom raus: Wer künftig von einem teuren zu einem günstigeren Anbieter wechseln möchte, kann das in vielen Fällen deutlich schneller tun. Foto: Oliver Berg/dpa/dpa-tmn
Ab Anfang Juni gibt es kaum noch ein schlüssiges Argument dafür, Strom aus der Grundversorgung zu beziehen. Wechsel – zum Beispiel in günstigere Sondertarife – gehen künftig schneller über die Bühne.

Berlin (dpa/tmn) – Ab dem 6. Juni 2025 können Stromkunden deutlich schneller als bislang ihren Anbieter wechseln. Werktags muss ein solcher Wechsel ab diesem Zeitpunkt innerhalb von 24 Stunden vonstattengehen. Gerade Menschen, denen der Wechsel bislang beschwerlich und langwierig vorkam und die deshalb in vergleichsweise teuren Grundversorgungstarifen verharren, können jetzt aktiv werden, rät das Vergleichsportal Verivox. Das sei immerhin ein Viertel der Haushalte, bei dem ein enormes Sparpotenzial bestünde.

Nach Berechnung von Verivox zahlt ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.800 Kilowattstunden (kWh) in der Grundversorgung derzeit im Schnitt etwa 1.281 Euro für Stromkosten. Das seien rund 548 Euro mehr als derselbe Haushalt aktuell im günstigsten Neukundentarif mit Preisgarantie aufbringen müsste. Mit einem Wechsel wären so rund 43 Prozent Einsparung möglich.

Für die durchschnittlichen Strompreise in den Grundversorgungstarifen hat Verivox die verfügbaren veröffentlichungspflichtigen Preise der rund 800 Strom-Grundversorger in Deutschland ausgewertet. Die Strompreise bei Neuabschluss hat das Vergleichsportal anhand der auf der eigenen Seite verfügbaren Angebote erhoben.

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