Urteil zu von der Leyens SMS an Pfizer-Chef erwartet

Papst Franziskus habe mit seiner Bescheidenheit und seiner aufrichtigen Liebe für die weniger Glücklichen Millionen Menschen inspiriert, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
Foto: Anna Ross/dpa

LUXEMBURG (dpa-AFX) -Das Gericht der EU urteilt am Mittwoch zur Herausgabe der SMS-Nachrichten von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Pfizer US7170811035-Chef Albert Bourla. Eine Journalistin der “New York Times” beantragte vor drei Jahren zusammen mit ihrer Zeitung den Zugang zu sämtlichen Textnachrichten, die von der Leyen und Bourla zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 11. Mai 2022 ausgetauscht hatten. Die Kommission wiegelte mit der Begründung ab, in ihrem Besitz befänden sich keine solchen Dokumente.

Das fechten die Journalistin und ihre Zeitung vor dem EU-Gericht an. Im Fokus steht dabei ein Geschäft über bis zu 1,8 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff von Biontech US09075V1026/Pfizer im Frühjahr 2021. Das Vertragsvolumen wurde damals auf 35 Milliarden Euro geschätzt. Wie die “New York Times” berichtete, war der persönliche Kontakt zwischen von der Leyen und Bourla für den Abschluss entscheidend. Dabei sollen sie auch per SMS kommuniziert haben.

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