Aktien im Fokus: Rüstungswerte geben nach – Ukraine-Treffen bahnt sich an

FRANKFURT: Rüstungswerte wie Rheinmetall und Renk sind am Montag nach der jüngsten Rekordjagd etwas weiter zurückgefallen. Rheinmetall waren am Freitagmorgen bis auf 1.744 Euro geklettert und hatten damit nach der Verdopplung im Vorjahr 2025 sogar 183 Prozent gewonnen. Aktuell kosten sie noch rund 1.620 Euro.

Die Branche profitiert generell von höheren Verteidigungsausgaben in Europa im Zuge der Zeitenwende 2.0. Sie reagiert kurzfristig aber immer wieder sehr sensibel auf Nachrichten zum Ukraine-Krieg, besonders wenn Hoffnung auf Fortschritte aufkeimt.

Am Wochenende war der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem Gesprächsangebot an Kremlchef Wladimir Putin in die Offensive gegangen. “Ich werde am Donnerstag auf Putin in der Türkei warten, persönlich”, hatte Selenskyj über die Plattform X übermittelt. Eine direkte Antwort aus dem Kreml auf Selenskyjs Gesprächsbereitschaft sowie zu Forderungen nach einer Feuerpause stand vorerst aus. Putin hatte zuvor allerdings die Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche in der Türkei vorgeschlagen.

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