Teheran (dpa) – Bei den landesweiten Protesten im Iran sind Aktivisten zufolge mindestens 45 Demonstranten ums Leben gekommen. Wie die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mitteilte, gehen die Sicherheitskräfte mit Schusswaffen gegen die Proteste. «Die Fakten zeigen, dass die Repressionen von Tag zu Tag gewalttätiger und umfassender werden», sagte Direktor Mahmood Amiry-Moghaddam.
Seit elf Tagen erschüttert eine neue Protestwelle den Iran. Ausgelöst wurden die Demonstrationen durch die massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der landeseigenen Währung Rial. In Teheran gingen daraufhin wütende Händler spontan auf die Straße. Inzwischen haben sich die Proteste auf weite Landesteile ausgeweitet.




