Bietet die Regierung genug Schutz vor Cyberattacken?

Cyberattacken können, etwa bei sogenannten Hack-and-Leak-Operationen, den Ausgang einer Wahl beeinflussen (Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Weniger als die Hälfte der mehr als 20.000 Befragten aus 30 verschiedenen Ländern glauben, dass ihre jeweilige Regierung im Stande wäre sie vor Cyberattacken auf öffentliche oder private Informationssysteme zu schützen oder jedenfalls angemessen auf diese zu reagieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Ipsos.

Wie die Statista-Grafik zeigt, sind die Befragten in Indonesien mit 71 Prozent noch am ehesten zuversichtlich, dass ihre Regierung ausreichend Schutz vor Hacker:innen bietet – das ist aber eher die Ausnahme. Nur in einem Drittel der 30 in der Umfrage enthaltenen Ländern waren die Teilnehmer:innen dahingehend überwiegend positiv eingestellt. In Deutschland antworteten beispielsweise etwa 45 Prozent der Befragten, dass die Regierung ein angemessenes Niveau der Cybersicherheit bereitstellen kann. Besonders pessimistisch waren hingegen die Umfrageteilnehmer:innen aus Peru, hier waren es nur etwa 32 Prozent.

Trotz des geringen Vertrauens in staatlichen Schutz, werden die Deutschen zunehmend sorgloser, was ihre Daten betrifft. Laut Statista Consumer Insights sind 2024 etwa 36 Prozent der Befragten besorgt wegen potenziellem Datenmissbrauch – sechs Jahre zuvor lag der Anteil noch bei etwa 40 Prozent, wie eine weitere Infografik veranschaulicht.

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