Michael Köhlmeiers Matou ist kein gewöhnlicher Roman. Die großen Fragen der Menschheit – betrachtet von einem einzigartigen Kater: Matou. Sein Leben ist ein Sieben-Leben-Leben, das von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart reicht. Wer hätte gedacht, dass eine Katze uns mehr über Menschlichkeit beibringen kann als manch ein Historiker? Matou kennt E.T.A. Hoffmann ebenso wie Andy Warhol persönlich, führte auf der Katzeninsel Hydra einst einen autokratischen Staat und kämpfte im Kongo gegen die Kolonialherren.
„Matou beobachtete die Menschen, und er lernte schneller, als sie selbst ahnten, wie seltsam und widersprüchlich ihre Welt ist.“ Dieses Zitat bringt auf den Punkt, worum es im Kern geht: Matou ist ein wilder Geschichtenerzähler und ein noch größerer Philosoph, der mit scharfem Blick, Humor und viel Ironie die menschliche Natur studiert. Er ist der Homer der Katzen – und Köhlmeiers Roman eine großartige Liebeserklärung an Mensch und Tier zugleich.
Der Roman ist kein rasantes Abenteuer, sondern ein geduldiger, tiefgründiger Blick auf das Leben und die Geschichte. Die Erzählung lädt ein, innezuhalten, zu reflektieren und sich von Matous Weisheit leiten zu lassen.
Perfekt für lange Winterabende mit Tee, wenn man sich in eine Welt voller Zeitreisen, Katzenweisheit und leiser Ironie fallen lassen möchte. Matou ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern in dem man denkt, fühlt und staunt – ein Geniestreich voller Sprachwitz, Abenteuer und philosophischer Tiefe, der noch lange nachklingt.
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