China führend im Markt für Basismetalle

Auch beim Stahlkonzern Salzgitter rumort es. Hier macht die IG Metall gegen eine mögliche Übernahme durch die Unternehmen GP Günter Papenburg und TSR Recycling mobil.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Basismetalle, also Eisen, Stahl, Aluminium, Kupfer und weitere Nichteisenmetalle, sind ein Grundpfeiler der weltweiten Industrie. Daher ist die Herstellung dieser auch ein großer Wirtschaftsbereich. Wie die Infografik mit Daten der Statista Market Insights zeigt, kann vor allem China durch industrielle Aktivität Wohlstand schaffen. Die Wertschöpfung auf dem chinesischen Markt für Basismetalle wird den Expert:innen zufolge 2025 rund 578,3 Milliarden Euro betragen – damit ist die Volksrepublik mit deutlichem Abstand Weltspitze.

Die Plätze zwei und drei belegen die USA und Russland mit 76 beziehungsweise 48,2 Milliarden Euro. Auch die deutsche Basismetall-Industrie zählt zu den profitabelsten weltweit mit einer prognostizierten Wertschöpfung von rund 20,1 Milliarden Euro im Jahr 2025. Zudem soll diese bis 2029 jährlich um rund 0,4 bis 0,7 Prozent ansteigen. Momentan sind hierzulande etwa 2.250 Unternehmen im Markt für Basismetalle tätig und beschäftigen dabei etwa 270.000 Mitarbeiter:innen. Insgesamt schaffen sie einen Produktionswert von rund 105,4 Milliarden Euro. (Quelle: Statista/cw)

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