Während der Corona-Pandemie lag die deutsche Kulturlandschaft regelrecht brach. Theater, Konzerthallen und andere Kultureinrichtungen waren dauerhaft geschlossen. Ein wirtschaftliches Desaster für die Branche. Nach den Umsatzeinbrüchen infolge der Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 hat der Umsatz in den Darstellenden Künsten 2022 jedoch bereits wieder sein Vor-Pandemie-Niveau erreicht. Wie die Statista-Grafik auf Basis des Monitoringberichts Kultur- und Kreativwirtschaft zeigt, hat sich der Aufwärtstrend auch 2023 fortgesetzt – gegenüber dem Vorjahr ist der Umsatz um 7,4 Prozent auf rund 6,2 Milliarden Euro angestiegen.
Insgesamt wirtschaften auf dem Markt für Dartstellende Künste 18.710 Unternehmen und 136.950 Erwerbstätige. Den größten Anteil am Umsatz haben Theater- und Konzertveranstaltende mit 2,47 Milliarden Euro. Selbstständige Bühnen-, Film- und TV-Darsteller:innen erwirtschaften etwa 1,47 Milliarden Euro und damit knapp ein Viertel des Branchenumsatz. Sie machen mit rund 44 Prozent auch den Löwenanteil der Erwerbstätigen aus. Auf Dienstleistungen im Kosmos der Darstellenden Künste entfallen rund 1,13 Milliarden Euro. (Quelle: Statista/cw)
