Deutschlandticket ist teurer

Der Preis fürs Deutschlandticket steigt. (Archivbild)
Der Preis fürs Deutschlandticket steigt. (Archivbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Der Preis des bundesweit gültigen Tickets für den Nah- und Regionalverkehr steigt. Auch 2027 ist mit einer Preiserhöhung zu rechnen

Berlin (dpa) – Zum Jahresbeginn steigt der Preis des Deutschlandtickets. Es kostet nun 63 Euro im Monat. Bisher zahlten Nutzer für das bundesweit gültige Ticket im Nah- und Regionalverkehr 58 Euro im Monat. Zu Jahresbeginn 2025 war der Preis auf 58 Euro von zuvor 49 Euro angehoben worden. 

Das Deutschlandticket gibt es seit Mai 2023. Das monatlich kündbare Abo hat mehr als 14 Millionen Nutzer und ermöglicht bundesweit Fahrten im Regional- und Nahverkehr. Es hat zuvor bestehende Tarifstrukturen erheblich vereinfacht. Weil das Ticket günstiger ist als bisherige regionale Abos, kommt es zu Einnahmeausfällen bei Verkehrsunternehmen. Deswegen geben Bund und Länder pro Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro. 

Die Verkehrsminister hatten sich im September geeinigt, diese Finanzierung bis 2030 zu verstetigen. Da beide Seiten Mehrkosten über die vereinbarten drei Milliarden Euro hinaus nicht übernehmen wollten, kommt es zu der Preiserhöhung. 

Von 2027 an soll der Preis mit einem noch genau festzulegenden Index ermittelt werden, der Personal- und Energiekosten sowie allgemeine Kostensteigerungen abbildet. So soll die «politische Preisfindung», die für viel Streit sorgte, enden. Eine Entscheidung über den Index wird im Frühjahr auf einer Verkehrsministerkonferenz erwartet.

Diesen Artikel teilen

Die Kommentare sind geschlossen.

Money DAy
Anzeige
Courage 01/26 Petkovic

Neue Ausgabe

Ein Grand-Slam-Sieg blieb Andrea Petković in ihrer Tenniskarriere verwehrt. Doch dafür hat sie etwas noch Wertvolleres gewonnen: Resilienz. Denn oft war die achtfache WTA-Turniersiegerin verletzt. Monatelang kämpfte sie nach einem Kreuzbandriss gegen die Schmerzen – und für ein Comeback. Mit Erfolg. „Schwierige Phasen machen dich widerstandsfähiger“, sagt sie heute. Im Interview spricht sie zudem über die Folgen ihrer frühen Flucht aus Jugoslawien, ihre Geldanlagen und ihre neue Leidenschaft – das Schreiben.