Freiheit, Korruption, Demokratie: Russlands schlechte Bilanz

Russlands Präsident Wladimir Putin zeigte sich bei seiner jährlichen Pressekonferenz demosntrativ freundlich gegenüber westlichen Journalisten.
Wladimir Putin Foto: Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

Russland steht in puncto Freiheit, Demokratie und Transparenz in aktuellen Berichten mehrerer NGOs weiterhin sehr negativ da. Laut dem Freedom On The Net Report 2024 von Freedom House befindet sich Russland auf dem 69. Platz von 72 Ländern – ein Zeugnis für die restriktive Internetpolitik der Regierung, die immer wieder den Zugang zu kritischen Online-Inhalten limitiert. Der World Press Freedom Index unterstützt dieses Bild mit seinen Ergebnissen zur Pressefreiheit, die Zensur und Unterdrückung durch Putins Regime an den Tag legen. In beiden Rankings schneidet Russland schlechter ab als im Vorjahr.

Der Democracy Index 2024 der Economist Intelligence Unit platziert Russland auf Rang 151 von 167. Hier wird vor allem die eingeschränkte politische Vielfalt und die Manipulation von Wahlen kritisiert. Auch im Corruption Perceptions Index 2024 von Transparency International muss sich Russland mit einem ernüchternden Ergebnis auseinandersetzen, das die tiefgreifenden Probleme mit Korruption aufzeigt. Besonders besorgniserregend ist der 48. Platz Russlands im 2024 Fragile States Index des Funds For Peace, welcher die Instabilität der staatlichen Institutionen Russlands beleuchtet.

Diese Indizes sind essenzielle Instrumente, um sich ein Bild von der Lage der Menschenrechte, Medienfreiheit und politischen Integrität in verschiedenen Ländern zu machen – fundamentale Säulen für eine funktionierende Demokratie und eine friedvolle Gesellschaft. (Quelle: Statista/cw)

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