Gasgrill: So klappt das Barbecue im Winter

Grillspaß im Winter? Entscheidend ist der richtige Ort – und das passende Gas.
Grillspaß im Winter? Entscheidend ist der richtige Ort – und das passende Gas. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Draußen schneit es, aber Sie haben Lust auf Grillen? Dann sollten Sie die passende Gasflasche wählen – und den richtigen Standort fürs Barbecue.

Berlin (dpa/tmn) – Im Winter grillen? Das kann man machen, etwa mit dem Gasgrill. Allerdings darf der auch bei Schnee und Eis nur draußen angeschmissen werden – und nicht in Garagen und Co. Darauf weist der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) hin. Denn drinnen droht nicht nur Brandgefahr, sondern auch das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Auch unter Pavillons oder Markisen haben Grillgeräte grundsätzlich nichts verloren, so die Aktion Das Sichere Haus (DSH). Denn die können durch Funkenflut leicht in Brand geraten.

Weg vom Wind

Fürs Wintergrillen wählt man draußen dann am besten einen möglichst windgeschützten Standort – im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Richten Sie den Grill so aus, dass sich dessen Deckel gegen den Wind öffnen lässt. So trifft der Wind beim Öffnen auf die Rückseite des Deckels – und bewahrt das Grillgut besser vor dem Auskühlen. Steht der Grill im Wind, verlängert sich das Vorheizen. 

Achten Sie außerdem auf ausreichend Abstand zu den Hauswänden. Das ist nicht nur sicherer, es landen so auch keine unschönen Fettspritzer an den Hauswänden.

Auf Propangas setzen

Beim Wintergrillen sollte man dem DVFG zufolge übrigens eher auf Propangasflaschen als auf Kartuschen mit Butangas setzen. Denn Propan bleibt demnach auch bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt gasförmig. Butan verflüssigt sich bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt – und kann dann nicht mehr genügend Druck aufbauen.

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