In der Stadt sind die durchschnittlichen Entfernungen zum nächsten Abhebeort von Bargeld deutlich kürzer als auf dem Land. Wie die Statista-Grafik mit Daten der Deutschen Bundesbank zeigt, ist der nächste Bankschalter oder Geldautomat für 74,4 Prozent der Bewohner von Metropolen nur einen Kilometer entfernt. In Kleinstädten und Dörfern gilt dies nur für 38 Prozent der Bewohner. Erst ab einer Entfernung von 10 Kilometern ist die Schere zwischen Metropolen und Dörfern fast geschlossen (Differenz 1,6 Prozentpunkte).
Damit die Wahlfreiheit zwischen Bargeld und digitalen Zahlungsmitteln weiterhin besteht, muss laut Bundesbank auch zukünftig eine intakte Infrastruktur für die Bargeldversorgung vorhanden sein. Die Bundesbank setzt sich im Rahmen der Bargeldstrategie des Eurosystems dafür ein, dass Bargeld als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel verfügbar bleibt.
Die Deutsche Bundesbank mit Sitz in Frankfurt am Main ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland und Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Sie ist verantwortlich für die nationale Umsetzung der Geld- und Währungspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und hat das vorrangige Ziel, Preisniveaustabilität zu gewährleisten. Die Bundesbank versorgt außerdem die deutsche Wirtschaft mit Bargeld, überprüft das von den Banken und Wertdienstleistern eingezahlte Bargeld und stellt Falschgeld sicher. Darüber hinaus hält und verwaltet die Bundesbank die Währungsreserven der Bundesrepublik Deutschland. (Quelle: Statista/cw)
