Karriere-Check: Passt mein Job noch zu mir?

Jahresrückblick im Beruf: Der Jahreswechsel bietet die ideale Gelegenheit, die eigene Karrieresituation kritisch zu hinterfragen und zu bewerten.
Jahresrückblick im Beruf: Der Jahreswechsel bietet die ideale Gelegenheit, die eigene Karrieresituation kritisch zu hinterfragen und zu bewerten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Würden Sie Ihren Job noch einmal wählen? Mit einem Perspektivwechsel und cleveren Fragen kommen Sie Ihrer beruflichen Zufriedenheit auf die Spur. Vor dem Ergebnis sollte keiner Angst haben.

Lindau/Hamburg (dpa/tmn) – Der Jahresanfang ist ein guter Anlass, Bilanz zu ziehen. Passt der aktuelle Job noch zu den eigenen Erwartungen und Bedürfnissen? 

Um das herauszufinden, kann ein Perspektivwechsel helfen. Karrierecoach Bastian Hughes rät im Karriereportal Xing zu folgendem Gedankenspiel: «Angenommen du hättest gerade keinen Job und man würde dir drei Optionen geben und eine davon wäre genau das Szenario, in dem du gerade bist. Würdest du dich dafür entscheiden?»

Für eine persönliche Bilanz könne es außerdem helfen, sich Zeit für folgende Fragen zu nehmen:

  1. Was gibt mir mein aktueller Job und was nimmt er mir?
  2. Welche drei Aufgaben im Alltag machen mir wirklich Freude?
  3. Welche Menschen inspirieren mich in meinem Umfeld und warum?
  4. Was wünsche ich mir beruflich in den nächsten 2 Jahren?
  5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würde ich beruflich tun?

Notieren Sie die Antworten für eine gute Übersicht auf einem Zettel oder in Ihrem Notizbuch. «Diese Fragen helfen, tiefer zu gehen und wirklich herauszufinden, wo man gerade steht», so Bastian Hughes.

Und jetzt?

Wer feststellt, dass der aktuelle Job nicht mehr passt, muss nicht sofort kündigen. Vielmehr gehe es darum, sich die derzeitige Situation bewusst zu machen und Klarheit zu schaffen. Eine Veränderung kann auch langsam passieren oder in kleinen Schritten.

«Manchmal reicht ein internes Projekt, ein neues Team, eine Weiterbildung oder auch einfach ein offenes Gespräch mit der oder dem Vorgesetzten», rät der Karrierecoach.

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