Klingbeil will mehr Kooperation bei kritischen Rohstoffen

Finanzminister mehrere Länder wollen in den USA über kritische Rohstoffe beraten. (Archivbild)
Finanzminister mehrere Länder wollen in den USA über kritische Rohstoffe beraten. (Archivbild) Foto: Ren Junchuan/Xinhua via ZUMA Wire/dpa
Um den Zugang zu Seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen wird international hart gerungen. Jetzt gibt es ein Treffen in den USA. Finanzminister Klingbeil macht die deutsche Haltung klar.

Berlin (dpa) – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil setzt sich vor Gesprächen in Washington für mehr internationale Kooperation bei kritischen Rohstoffen ein. Deutschland und die EU setzten auf einen fairen, regelbasierten und verlässlichen Handel, betonte der SPD-Chef vor seiner Abreise in Berlin. 

Die USA haben Finanzminister mehrerer großer Industriestaaten eingeladen, um über den Zugang zu kritischen Rohstoffen zu beraten. Das sind Stoffe wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden, die für Schlüsseltechnologien wichtig sind, deren Versorgung aber von wenigen Ländern wie unter anderem China abhängt. 

«Der Zugang zu kritischen Rohstoffen und verlässliche Lieferketten sind für Wirtschaft und Arbeitsplätze von größter Bedeutung», sagte Klingbeil. «Deutschland hat ein großes Interesse, hier die internationale Kooperation auszubauen, um die Versorgungssicherheit zu stärken, Abhängigkeiten zu verringern und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen sicherzustellen.» Wo immer möglich müsse gemeinsam gehandelt werden.

Diesen Artikel teilen

Die Kommentare sind geschlossen.

Money DAy
Anzeige
Courage 01/26 Petkovic

Neue Ausgabe

Ein Grand-Slam-Sieg blieb Andrea Petković in ihrer Tenniskarriere verwehrt. Doch dafür hat sie etwas noch Wertvolleres gewonnen: Resilienz. Denn oft war die achtfache WTA-Turniersiegerin verletzt. Monatelang kämpfte sie nach einem Kreuzbandriss gegen die Schmerzen – und für ein Comeback. Mit Erfolg. „Schwierige Phasen machen dich widerstandsfähiger“, sagt sie heute. Im Interview spricht sie zudem über die Folgen ihrer frühen Flucht aus Jugoslawien, ihre Geldanlagen und ihre neue Leidenschaft – das Schreiben.