NATO-Länder mehrheitlich über der 2-Prozent-Marke

Die Fahnen der Nato-Staaten, darunter auch viele EU-Staaten. (Archivbild)
Die Fahnen der Nato-Staaten, darunter auch viele EU-Staaten. (Archivbild) Foto: Olivier Matthys/AP/dpa

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat gestern einen Vorschlag zur Aufrüstung Europas skizziert, den so genannten „ReArm Europe“-Plan. Teil dieses Plans sind Anreize zur Steigerung der Verteidigungsausgaben auf nationaler Ebene. Wie die Statista-Infografik auf Basis einer Schätzung des Atlantic Councils zeigt, geben die meisten Länder derzeit Summen für ihre Verteidigung aus, die 2 bis 3 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts entsprechen. Mehr als drei Prozent geben derzeit nur Polen, Estland, die USA, Lettland und Griechenland aus. Acht Länder liegen bei den Ausgaben unter der 2-Prozent-Marke.

2002 wurde in der NATO das „Zwei-Prozent-Ziel“ verabredet und 2014 auf dem Gipfel von Wales bekräftigt. Angesichts der jüngsten Spannungen zwischen den USA und der Ukraine und dem drohenden Rückzug der USA aus Europa fordern Experten deutlich höhere Verteidigungsausgaben. So hat das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) hat eine erste Schätzung über die zusätzlichen Waffen und Truppen veröffentlicht, die Europa zur Selbstverteidigung benötigen würde, falls sich die USA aus Europa zurückziehen. (Quelle: Statista/cw)

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