Ölpreise steigen weiter – USA und China planen erste Gespräche zu Zöllen

NEW YORK (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre jüngsten Gewinne ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 63,13 US-Dollar. Das waren 98 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni stieg um 1,08 Dollar auf 60,17 Dollar.

Für Zuversicht sorgte die Meldung, dass sich die USA und China auf die Aufnahme von Handelsverhandlungen geeinigt hatten. Finanzminister Scott Bessent werde am 8. Mai in die Schweiz reisen und dort auch mit einem führenden Wirtschaftsvertreter der Volksrepublik China zusammentreffen, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Anleger hoffen nun, dass die Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt nachlassen könnten.

Sorgen bezüglich der Entwicklung der Weltwirtschaft sind ein wesentlicher Grund für die Talfahrt der Ölpreise seit Anfang April. Vor allem die erratische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump führt zu Verunsicherung unter den Anlegern.

Am Abend dürfte die US-Notenbank Fed voraussichtlich politischem Druck widerstehen und ihre Leitzinsen nicht anpassen. Die Zinsspanne sollte nach Einschätzung der meisten Ökonomen bei 4,25 bis 4,50 Prozent verharren. Angesichts der US-Zollpolitik aber ist das Umfeld für die Geldpolitik sehr unsicher.

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