Pflanzenkauf im Winter: So gelingt der Start mit neuem Grün

Neue Pflanzen fürs Zuhause: Bereits im Laden lohnt ein genauer Blick auf Topf und Blätter.
Neue Pflanzen fürs Zuhause: Bereits im Laden lohnt ein genauer Blick auf Topf und Blätter. Foto: Oliver Berg/dpa/dpa-tmn
Blätter checken, Erde prüfen, richtig umtopfen: Mit diesen Tipps gelingt der Start für neue Zimmerpflanzen auch in der kalten Jahreszeit.

Berlin (dpa/tmn) – Neues Jahr, neue Pflanzen: Wer jetzt sein Zuhause mit frischem Grün aus dem Blumenladen, Gartencenter oder Baumarkt verschönern will, sollte ein paar Dinge beachten. Die Plants & Flowers Foundation Holland rät bereits im Laden genauer hinzusehen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf die Blattunterseite. Auffällige Flecken, Verfärbungen oder untypische Strukturen können Anzeichen für Krankheiten oder Schädlingsbefall wie etwa Spinnmilben sein. 

Auch klebrige Blätter können ein Hinweis dafür sein, dass die Pflanze geschwächt ist. Besonders aufpassen sollte man bei Schädlingen, denn sie können sich ausbreiten. 

Noch ein schneller Test vor dem Kauf: Den Topf leicht zusammendrücken. Tropft Wasser aus den Löchern, ist die Erde zu nass. Ist der Topf dazu schwer oder riecht die Erde unangenehm, kann das auf dauerhafte Nässe – und ein Risiko für Wurzelfäule – hindeuten.

Vorsicht beim Transport

Wer im Winter neue Pflanzen kauft, sollte sie für den Transport in ein Handtuch oder Zeitungspapier einwickeln. So sind sie vor Kälte geschützt. Gleichzeitig kann man so verhindern, dass zarte Blätter abbrechen. Im Auto fahren die Pflanzen am besten aufrecht stehend im Fußraum oder in einer Kiste mit.

Bei größeren Pflanzen lässt sich der Beifahrersitz oder die Rückbank umklappen, um eine ebene Fläche zu schaffen, auf der sie sicher platziert werden können. Um das Auto sauber zu halten, kommt der Topf in eine fest zugebundene Mülltüte. Geschlossene Fenster schützen die Pflanze vor schädlicher Zugluft.

Gut ankommen im neuen Zuhause

Zu Hause werden die Neuankömmlinge auf Transportschäden überprüft. Sind Blätter oder Stiele abgeknickt, lassen sie sich einfach mit einer Gartenschere oder einem scharfen Messer entfernen. Lose Erde kann man vorsichtig wieder andrücken.

Ist jetzt Umtopfen angesagt? Viele Pflanzen werden in engen Anzuchttöpfen verkauft, deren Erde oft nährstoffarm ist. Wachsen Wurzeln aus dem Topf oder legen sich ringförmig um den Ballen, braucht die Pflanze mehr Platz. Das neue Gefäß ist am besten zwei bis drei Zentimeter größer und hat Abflusslöcher.

Die Erde sollte locker, gut durchlässig und nährstoffreich sein, damit das Wasser optimal abfließt. Beim Standort gilt: hell genug, aber geschützt vor direkter Hitze und Zugluft. Sobald die Pflanze ihren Platz gefunden hat, sollte in den ersten Tagen nur sparsam gegossen werden, damit sie sich behutsam an die neue Umgebung anpassen kann.

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