Pistorius und Breuer: Wehrdienst jetzt zum Erfolg führen

Verteidigungsminister Pistorius und Generalinspekteur Breuer fordern Unterstützung für den neuen Wehrdienst. (Archivbild)
Verteidigungsminister Pistorius und Generalinspekteur Breuer fordern Unterstützung für den neuen Wehrdienst. (Archivbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Mit dem 1. Januar ist der neue Wehrdienst formal in Kraft getreten. Der Verteidigungsminister und Deutschlands ranghöchster Soldat schreiben an die Truppe, worauf es ihnen jetzt ankommt.

Berlin (dpa) – Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Männer und Frauen der Bundeswehr zu geschlossener Unterstützung für den neuen Wehrdienst aufgefordert. Das Vorhaben sei entscheidend für die Einsatzbereitschaft, den Aufwuchs und die Durchhaltefähigkeit der Streitkräfte, schreibt der SPD-Politiker zusammen mit Generalinspekteur Carsten Breuer an die Truppe. 

«Er ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Bundeswehr und für die Sicherheit unseres Landes», heißt es in dem Tagesbefehl, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Das Gesetz für den neuen Wehrdienst ist am 1. Januar in Kraft getreten. Deutschland reagiert damit auf die Bedrohung durch Russland und die in der Folge geänderten Nato-Ziele. So soll die stehende Truppe von zuletzt mehr als 180.000 Männern und Frauen um 80.000 auf 260.000 aktive Soldaten wachsen. Zudem soll es 200.000 Männer und Frauen in der Reserve geben.

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