FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Dax-Anleger DE0008469008 haben am Dienstag vor der 25.000-Punkte-Marke gezögert. Mit 24.916 Punkten gelang dem deutschen Leitindex zwar ein weiterer Rekord, mehr aber war zunächst nicht drin.
Zuletzt notierte der Index kaum verändert bei 24.876 Punkten. Wegen der Infrastruktur- und Rüstungsmilliarden der Bundesregierung gilt die Aussicht auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr wieder als zentraler Kurstreiber für den Dax.
Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Werte gab am Dienstag um 0,19 Prozent auf 31.393 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 EU0009658145 als Leitindex der Eurozone sank um 0,2 Prozent. Im Tagesverlauf achten Marktteilnehmer auf die Verbraucherpreisdaten aus Deutschland.
Der Angriff der USA auf Venezuela verunsicherte die Weltbörsen nicht. Am US-Aktienmarkt übertraf der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 vielmehr sogar sein bisheriges Rekordhoch aus dem Dezember. Dabei hatten die Anleger vor allem auf Ölwerte gesetzt, die von einem möglichen Wiederaufbau der venezolanischen Ölindustrie profitieren könnten. Zudem ist damit die Hoffnung auf sinkende Ölpreise verbunden, was wiederum gut wäre für die Weltwirtschaft, den Inflationsdruck mindert und weitere Zinssenkungen bedeuten könnte.
Am Aktienmarkt stehen Chipwerte in der Gunst der Anleger nach wie vor oben. Händler verwiesen auf einen verbesserten Ausblick des US-Konzerns Microchip Technology als weiteren Treiber für Titel aus dem Halbleitersektor. Infineon DE0006231004 verteuerten sich hierzulande am Dienstag um 4 Prozent.
Daimler Truck DE000DTR0CK8 und Traton DE000TRAT0N7 gewannen angesichts positiver Branchensignale von US-Marktdaten bis zu 4 Prozent. Gefragt waren außerdem Aktien aus dem Pharma- und Medizintechnikbereich.
Adidas DE000A1EWWW0 verloren nach einer pessimistischeren Einschätzung der Bank of America mehr als 6 Prozent. Für die Anteile des Chemikalienhändlers Brenntag DE000A1DAHH0 ging es nach einer Abstufung durch Morgan Stanley um 1,6 Prozent nach unten. Hingegen gab eine positivere Sicht von Bernstein für TKMS den Aktien des Marineschiffbauers Auftrieb.



