NEW YORK (dpa-AFX) – Auch am Donnerstag ist an den US-Börsen im frühen Handel für die Optimisten nicht viel zu holen gewesen. Nach einem knapp einprozentigen Rücksetzer des Dow Jones Industrial US2605661048 zur Wochenmitte üben sich die Investoren weiterhin in Zurückhaltung, steht doch am Freitag mit dem Arbeitsmarktbericht für Dezember das konjunkturelle Highlight der Woche auf der Agenda. Der Dow lag im frühen Handel mit 0,1 Prozent moderat im Plus bei 49.053 Zählern.
Der S&P 500 US78378X1072 gab hingegen um 0,1 Prozent auf 6.913 Punkte nach. Größer waren die Verluste an der Technologiebörse Nasdaq, der Nasdaq 100 US6311011026 verlor 0,8 Prozent auf 25.459 Zähler.
Auch deutliche Kursgewinne im Rüstungssektor konnten das Gesamtbild in New York nicht aufhellen. Die Branchenwerte erholten sich davon, dass sie am Vortag noch unter dem von US-Präsident Donald Trump geplanten Verbot von Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen gelitten hatten. Nun drängt in den Vordergrund, dass das Militärbudget für das Jahr 2027 deutlich auf 1,5 Billionen US-Dollar erhöht werden soll.
Unter Anlegern kam daraufhin wieder Fantasie auf für die möglichen Profiteure höherer Rüstungsbudgets. Die Aktien US-amerikanischer Konzerne wie Lockheed Martin US5398301094, RTX US75513E1010, L3Harris US5024311095 oder Northrop Grumman US6668071029 legten zwischen 5 und 10 Prozent zu.
Unter Druck gerieten mit minus 6,5 Prozent die Aktien des Aluminiumkonzerns Alcoa US0138171014, die von der Bank JPMorgan auf “Underweight” abgestuft wurden. Analyst Bill Peterson gibt in einem Ausblick auf die kommenden Quartalsbilanzen in der Branche Kupferaktien den Vorzug vor Aluminium. Er verwies dabei auch auf die Bewertung der Alcoa-Aktien, die zuletzt ein Hoch seit Juni 2022 erreicht hatten.



