Tonnenweise süße Spenden nach Faschingszug-Absage in München

In einigen Regionen in Deutschland - wie zum Beispiel im Rheinland - ist Karneval ein echter Wirtschaftsfaktor.
In München fällt der Faschingsumzug wegen des tödlichen Terroranschlags in diesem Jahr aus. Die dafür vorgesehenen Süssigkeiten wurden nun an Bedürftige gespendet. Foto: Oliver Berg/dpa/dpa-tmn

Knapp zwei Tonnen Süßigkeiten sind nach der Absage des Münchner Faschingsumzuges an gemeinnützige Vereine und soziale Einrichtungen verteilt worden.

“Das soll ja nicht im Keller liegen und verschimmeln, sondern das soll unter die Leute”, begründete Matthias Stolz von der Faschingsgesellschaft Narrhalla die Aktion. Über eine süße Spende konnten sich etwa Obdachlose oder Kinder mit Handicap freuen, aber auch Sportvereine und Seniorenstammtische kamen zum Zuge.

Rund 8.500 Euro hatten die beiden Vereine Narrhalla und Damische Ritter für das “Wurfmaterial” ausgegeben, dazu kamen zahlreiche Spenden von Süßwarenherstellern.

Die Veranstalter hatten den beliebten, für diesen Sonntag geplanten Straßenumzug nach dem Anschlag auf eine Demonstration abgesagt, bei der eine Mutter und ihre zweijährige Tochter starben und 37 weitere Menschen teils schwer verletzt wurden. (dpa-AFX/wr) 

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