Überprüfen Sie KI-Ergebnisse?

DeepSeek aus China will seine Künstliche Intelligenz sehr günstig entwickelt haben.
DeepSeek - Chinesisches KI-Assistent Foto: Andy Wong/AP/dpa

Die Nutzung Künstlicher Intelligenz ist in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Aber wie groß ist eigentlich das Vertrauen in die Ergebnisse von KI-Tools wie ChatGPT, Perplexity oder dem Microsoft Copilot? In Deutschland offenbar ziemlich groß, wie der kürzlich von EY veröffentlichte AI Sentiment Index zeigt.

Demnach liegt der Anteil der Befragten, die KI-Ergebnisse überprüfen, um ihre Genauigkeit und Zuverlässigkeit sicherzustellen hierzulande bei 27 Prozent – das sind vier Prozentpunkte weniger als der Durchschnitt aller 15 von der Umfrage abgedeckten Länder. Am misstrauischsten gegenüber KI-Ergebnissen sind die Menschen in Südkorea (42 Prozent) China und Indien (je 40 Prozent). Noch seltener als in Deutschland kontrollieren nur Nutzer:innen in Frankreich und Schweden, ob KI-generierte Ergebnisse stimmig sind.

David Alich hält eine solche Überprüfung für unbedingt geboten. Blindes Vertrauen in Inhalte, ob selbst erstellt oder im Internet konsumiert, berge dem EY-Experte zufolge Gefahren. „Dass nur jede und jeder Vierte die KI-Ergebnisse überprüft, sollte ein Weckruf sein und spricht für einen zu sorglosen Umgang mit der Technologie, der gerade im beruflichen Umfeld schwerwiegende Folgen haben kann – für Anwender selbst, aber auch ihre Arbeitgeber.“ (Quelle: Statista/cw)

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