VW-Nutzfahrzeugholding Traton wird etwas pessimistischer für Marge

MÜNCHEN (dpa-AFX) – Die VW DE0007664039-Nutzfahrzeugtochter Traton DE000TRAT0N7 wird angesichts der schwierigen Branchenlage bei ihren Jahreszielen noch etwas zurückhaltender. Bei der um Sondereffekte bereinigten operativen Marge sowie dem Mittelzufluss im Fahrzeuggeschäft – also ohne Finanzdienstleistungen gerechnet – geht Unternehmenschef Christian Levin nun vom unteren Ende der Prognosebandbreiten aus, wie Traton am Mittwoch in München mitteilte. Bei der Marge strebt das Unternehmen seit einer Gewinnwarnung im Juli 6,0 bis 7,0 Prozent an, beim Netto-Cashflow im Fahrzeuggeschäft einen Zufluss von 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro.

In den ersten neun Monaten ging der Umsatz des Unternehmens mit den Marken Scania, MAN, International und der südamerikanischen VW Truck & Bus um 8 Prozent auf 32,3 Milliarden Euro zurück. Das bereinigte operative Ergebnis fiel um über ein Drittel auf 2,04 Milliarden Euro, die entsprechende Marge sackte um 3 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent ab.

Traton hat mit schlechterer Auslastung, Währungseffekten und höheren Zöllen zu kämpfen und steckt derzeit viel Geld in ein neues Scania-Werk in China. Der Auftragseingang im Konzern zog im Vergleich mit den schwachen Vorjahreszahlen um 7 Prozent auf 202.111 Fahrzeuge an.

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