Die größten Goldvorräte der Welt haben die USA mit 8133 Tonnen. Auf Platz 2 liegt Deutschland mit 3350 Tonnen, gefolgt von Italien mit 2452 Tonnen. Doch andere Länder holen auf. Wer hat seit dem Jahr 2000 am meisten zugekauft und damit den Goldpreis nach oben getrieben? Das sind die Top Ten…
Platz 10: Katar
Im Jahr 2000 betrugen die Goldreserven des Ölstaates noch schmale 0,6 Tonnen. Die aktuellsten verfügbaren Zahlen des World Gold Council stammen von 2024. Da lagen die Vorräte bei 110,8 Tonnen. Macht eine Zunahme von rund 110 Tonnen.
Platz 9: Mexiko
Plus 113 Tonnen steht in der Bilanz von Mexiko. Von 7,8 auf 120,3 Tonnen stiegen die Reserven zwischen 2000 und 2024.
Platz 8: Thailand
Zuletzt lagerten 234,5 Tonnen in den Tresoren. Das sind 161 Tonnen mehr als ein Vierteljahrhundert zuvor.
Platz 7: Saudi-Arabien
Wohin mit all dem Ölgeld? Ein Teil floss in Gold. Die Reserven erhöhten sich um 180 Tonnen auf 323,1 Tonnen.
Platz 6: Kasachstan
Die ehemalige Sowjetrepublik hat ihre Bestände um rund 227 Tonnen erhöht – von 57,2 auf 284,1 Tonnen.
Platz 5: Polen
Auch unsere Nachbarn drängt es zum Gold: Aus einst 102,8 Tonnen wurden 448,2 Tonnen – ein Plus von 345 Tonnen.
Platz 4: Türkei
Mehr als 500 Tonnen kaufte die Türkei seit 2000 ein. Der staatliche Goldschatz stieg von 116,2 auf 617,6 Tonnen.
Platz 3: Indien
Noch etwas mehr hortete Indien, nämlich rund 518 Tonnen. Die Goldreserven stiegen auf 876,2 Tonnen.
Platz 2: China
Auch der chinesische Staat setzt massiv auf Gold, nicht zuletzt ein Zeichen dafür, dass der US-Dollar als Weltleitwährung an Gewicht verliert. 1885 Tonnen schaffte sich Peking zusätzlich an, insgesamt waren es 2279,6 Tonnen Reserven im Jahr 2024.
Platz 1: Russland
Dort kamen rund 1948 Tonnen dazu. Moskau stockte von 384,4 auf 2332,7 Tonnen auf, wenngleich Russland wegen hoher Kriegskosten seit 2025 eher Gold verkauft hat. Zusammen mit China steht Russland für mehr als die Hälfte des Goldes, das sich staatliche Notenbanken seit 2000 in die Tresore legten.
Quelle: World Gold Council





