München (dpa/tmn) – Wer sich einen Reiskocher kaufen und damit oft auch für Gäste kochen möchte, achtet am besten darauf, dass das Gerät ausreichend Fassungsvermögen hat. Laut Tüv Süd sind in so einem Fall mindestens drei Liter sinnvoll. Für Menschen, die in der Regel nur ein bis zwei Portionen Reis zubereiten möchten, reicht hingegen etwa ein Liter aus. Familien sind demnach mit Reiskochern mit 1,5 bis zwei Litern Fassungsvermögen gut bedient.
Und wie sieht es bei der Leistung aus? Laut Tüv Süd reicht für die meisten Haushalte ein Gerät mit einer Leistung zwischen 400 und 700 Watt. Geräte mit höherer Leistung haben zwar den Vorteil, dass sie schneller garen. Sie verbrauchen aber auch mehr Energie.
Worauf kann man sonst noch achten?
Praktisch können Kocher mit sogenannten «Fuzzy-Logic»-Systemen sein. Denn sie können die Garzeit laut Tüv Süd automatisch an verschiedene Reissorten anpassen.
Außerdem sinnvoll: eine klare Füllstandskala und ein herausnehmbarer Innentopf mit Antihaftbeschichtung. Ersteres erleichtert das richtige Abmessen der Reisportion, letzteres das Reinigen des Reiskochers – und auch das Servieren. Die Beschichtung sollte frei von Schadstoffen wie BPA oder PTFE sein.
Wer mehr als nur Reis zubereiten will, kann ein Gerät wählen, das zusätzliche Programme für Quinoa, Hirse, Suppe oder Porridge hat. Mit einem Dampfaufsatz lässt sich auch Gemüse oder Fisch im Reiskocher zubereiten.
Heiß sollte es nur im Gerät sein
In jedem Fall sollte man darauf achten, dass der Reiskocher rutschfeste Füße, hitzebeständige Griffe und einen sicher verriegelbaren Deckel hat. Wer Kinder hat, tut gut daran, auf ein sehr zuverlässiges Cool-Touch-Gehäuse zu setzen. Das verhindert Verbrennungen, wenn der Kocher im Betrieb berührt wird, so der Tüv Süd. Eine automatische Warmhaltefunktion erleichtert die Aufbewahrung.


