Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent geschrumpft. Laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (destatis) vom 15. Januar lag dies an andauernden “konjunkturellen und strukturellen Belastungen”. Dazu gehören unter anderem zunehmende Konkurrenz auf wichtigen Exportmärkten, hohe Energiekosten und ein weiterhin hohes Zinsniveau.
Es ist bereits das zweite Rezessions-Jahr in Folge, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Insgesamt ist die deutsche Wirtschaft seit dem Jahr 1992 sieben Mal ins Minus gerutscht. 2009 führte die internationale Finanzkrise zu einem deutlich Einbruch (-5,5 Prozent). In einem ähnlichen Umfang (-4,5 Prozent) schrumpfte die Wirtschaftsleistung außerdem im ersten Pandemie-Jahr.
Für das laufende Jahr erwarten Beobachter:innen eine leicht positive Entwicklung. Der OECD Economic Outlook geht beispielsweise von einem Plus in Höhe von 0,4 Prozent aus. 2026 könnte die Konjunktur hierzulande dann wieder etwas mehr anziehen. (Quelle: Statistsa/cw)
