Die Jagd ist in Europa unterschiedlich weit verbreitet, wie die Statista-Berechnung auf Basis von Daten des Deutschen Jagdverbands zeigt: Bei der Jäger-Dichte je 1.000 Einwohner liegt Norwegen mit rund 91 Jägern weit vorne. Es folgen Irland und Zypern mit jeweils über 50 Jägern. Deutschland liegt im unteren Drittel der ausgewählten Länder: hier kommen lediglich 5,2 Jäger auf 1.000 Einwohner.
Gleichwohl hat die Jagd auch hierzulande eine treue Anhängerschar. Deutlich wird das an der Anzahl der Jagdscheininhaber, die in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen ist: von 1994 bis 2024 betrug der Zuwachs rund 41 Prozent. In den letzten Jahren könnten der allgemeine Trend hin zu Natur und Umwelt und ein bewusster Fleischkonsum fernab von Massentierhaltung die Entwicklung begünstigt bzw. beschleunigt haben. (Quelle: Statista/ml)