Wie verbreitet ist queerfeindliche Kriminalität?

Foto: jayoimage/iStock
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1.785 Straftaten gegen LGBTIQ-Menschen hat das Bundeskriminalamt 2023 im Bereich Hasskriminalität registriert – gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Zunahme der Fälle von 50 Prozent. Die Abkürzung LGBTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie andere queere Menschen.

Dazu äußerte sich Innenministerin Nancy Faser Mitte Dezember 2024 bei der Vorstellung der Zahlen folgendermaßen: “Die Zunahme an queerfeindlichen Straftaten in den vergangenen Jahren ist erschreckend. Zudem müssen wir von einer hohen Dunkelziffer ausgehen, viele Betroffene zeigen Straftaten nicht an. Wir müssen mehr Bewusstsein, mehr Sensibilität und somit auch mehr Unterstützung für die Betroffenen schaffen – dazu kann dieser Bericht beitragen. Mehr Sensibilität für diese Taten erhöht auch die Bereitschaft, sich an die Polizei zu wenden und Schutz zu suchen.“

Die häufigsten queerfeindlichen Delikte sind Beleidigung (32,2 Prozent), Gewalttaten (18,2 Prozent) und Volksverhetzung (15,0 Prozent). Insgesamt wurden 158 Männer und 41 Frauen Opfer von Gewalttaten. In der Kategorie “divers” führt die Statistik acht Betroffene auf. (Quelle: Statista)

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