6,9 Millionen Menschen sind in Deutschland derzeit von einer akuten Atemwegserkrankung betroffen. Das geht aus dem aktuellsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Besonders weit verbreitet sind gerade Influenzaviren, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Seit Jahresbeginn wurden fast 300.000 Infektionen mit Influenza A- oder B-Viren registriert. Das sind deutlich mehr Fälle als in der vergangenen Grippesaison.
Dagegen ist die Zahl der labordiagnostisch bestätigte SARS-CoV-2-Fälle derzeit mit zuletzt weniger als 2.000 bestätigten Infektionen rückläufig. In den Krankenhäusern ist die Zahl der Coronaintensivpatient:innen laut Daten des DIVI Intensivregisters mit weniger als 100 belegten Betten ebenfalls überschaubar. Dass die Krankheit immer noch gefährlich ist zeigen indes die seit der 40. Kalenderwoche 2024 gemeldeten 2.348 Todesfälle. Zum Vergleich: Dem RKI wurden im selben Zeitraum 931 Corona-Todesfälle übermittelt.
Ein Aufwärtstrend zeichnet sich bei RSV-Infektionen ab. Für die letzten beiden Meldewochen verzeichnet die Statistik deutlich über 5.000 Fälle. “In der Saison 2024/25 wurden bisher 98 Todesfälle mit RSV-Infektion an das RKI übermittelt. Unter diesen waren 90 % 60 Jahre oder älter.” (Quelle: Statista/cw)
