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Habeck weicht Fragen zur Kanzlerkandidatur aus

«Das haben wir gut im Griff», sagt Habeck über die Frage der Grünen-Kanzlerkandidatur.
«Das haben wir gut im Griff», sagt Habeck über die Frage der Grünen-Kanzlerkandidatur. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
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Der Weg ist frei für Robert Habeck als Kanzlerkandidat der Grünen. Die aber sind im Umfragetief. Habeck will mit «guter Arbeit» überzeugen.

Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck ist Fragen zu einer Grünen-Kanzlerkandidatur ausgewichen. Habeck verwies in Paderborn auf eine Journalisten-Frage hin zunächst auf einen Termin zum Thema Mobilität, den er dort hatte – und sagte dann: «Alle weiteren Fragen für Wahlkämpfe werden wir dann organisieren über die Gremien und dann uns rechtzeitig melden. Sie müssen sich keine Sorgen machen. Das haben wir gut im Griff.»

Auf die Frage, wie die Grünen aus dem Umfragetief herausgeholt werden könnten, sagte Habeck: «Erst einmal durch solide und gute Arbeit und perspektivisch durch ein solides und gutes Angebot.»

Habeck sieht große Chancen für bessere Umfragewerte

Habeck wurde weiter gefragt, ob er dazu zur Verfügung stehe. Er antwortete: «Ich bin ja Minister. Ich arbeite Tag und Nacht dafür, dass sich das Land aus der Wirtschaftskrise, ausgelöst durch Putins Gaseinstellung, befreit. Dass wir die strukturellen Probleme lösen. Wir haben vor dem Wochenende, ich finde, ein wuchtiges Paket geschnürt, wie wir Arbeitskräfte mobilisieren können, wie wir steuerliche Anreize für mehr Investitionen in Deutschland schaffen. Und diese Arbeit werde ich mit voller Kraft fortsetzen.» Auf die Frage, inwiefern er Chancen sehe, dass die Grünen wieder Richtung 20 Prozent kommen, sagte Habeck: «Große Chancen.»

Habeck informiert sich auf seiner Sommerreise in Paderborn über das Projekt NeMobil. Mit kleinen autonomen Fahrzeugen sollen künftig dort, wo wenig Busse und Bahnen fahren, Fahrgäste die «letzte Meile» zurücklegen – also vom Bahnhof oder der Bushaltestelle nach Hause. Mobilität im ländlichen Raum preisgünstig und dauernd zur Verfügung zu stellen, sei ein wichtiger Bestandteil für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland. Es stoße allerdings immer an technische und auch finanzielle Probleme. Was er heute gesehen habe, könne ein großer Schritt für eine dauerhafte Lösung sein, nämlich günstiges autonomes Fahren von kleinen Fahrzeugen. (dpa/ag)

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