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Zuhause ist da, wo wir parken!

Foto: CamperDays
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Unabhängig reisen und die eigene, komfortable Unterkunft immer dabei: Campingurlaub mit dem Wohnmobil ist voll im Trend. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Urlaub in der Natur. Sie wollen im Grünen aufwachen, in Ruhe vor dem Wohnmobil frühstücken und abends grillen. Mehr als 15 Millionen Menschen in Deutschland sind Camper, viele davon mit dem Wohnmobil unterwegs.

Die Courage-Redaktion hat Christiane Schenk, Marketing-Managerin von CamperDays, ein Online-Buchungsportal für die Wohnmobilmiete, gefragt, was den Reiz dieser Urlaubsform ausmacht und was man beachten muss, wenn man zum ersten Mal einen Campingurlaub plant.

Courage: Wie würdest Du Reisen mit Camper für jemanden beschreiben, der das noch nie gemacht hat?

Christiane Schenk: Reisen mit Camper heißt, spontan anhalten, wo es einem gefällt, neue Orte entdecken und die absolute Freiheit genießen können. Morgens in der Natur aufwachen und abends unter dem Sternenhimmel einschlafen. Es ist eine Abenteuerreise, wobei man den Weg und das Tempo selbst bestimmen und jederzeit ändern kann.

Camping galt in den 80er und 90er Jahren oftmals als verpönt und spießig. Warum hat es so einen Aufschwung erfahren? Und welche Entwicklungen hat Camping in den letzten Jahrzehnten vollzogen?

Camping hat aufgrund vieler gesellschaftlicher Veränderungen einen großen Aufschwung erlebt. So ist die Sehnsucht nach Natur und Ruhe in den letzten Jahrzehnten deutlich gewachsen und spielt somit eine große Rolle bezüglich der jüngsten Entwicklung. Denn beim Campen kommt man der Natur so nah wie bei keiner anderen Urlaubsform. Die Relevanz der Natur spiegelt sich auch im immer größer werdenden Wunsch nach nachhaltigen Reisen wider, welcher mit Camperurlaub erfüllt werden kann – insofern man umweltbewusste Praktiken beachtet. Außerdem hat der Trend zur Individualisierung den Aufschwung begünstigt. Denn durch die flexible Routenplanung und Unabhängigkeit kann man sein Reiseziel nach eigener Lust und Laune erkunden. Aber auch praktische Veränderungen haben den Camping-Trend vorangetrieben. Viele Wohnmobile sind komfortabler geworden und bieten eine bessere Ausrüstung als noch vor einigen Jahrzehnten. Außerdem wurde die Infrastruktur ausgebaut, sodass es nun beispielsweise eine größere Auswahl an Stellplätzen gibt. Zudem ist das Mieten von Wohnmobilen heutzutage einfacher geworden dank Online-Buchungsportalen. Nicht zuletzt hat die Corona-Pandemie dazu beigetragen, dass Reiseformen mit individueller Sicherheit bevorzugt werden. All diese Vorteile wurden besonders in Social Media geteilt, was wiederum dazu geführt hat, dass veraltete Stereotypen übers Campen aufgebrochen wurden und immer mehr Menschen Camper-Urlaub testen möchten.

Wird der Trend anhalten oder muss man eher damit rechnen, dass die Menschen nach Corona doch lieber wieder in schönen Hotels einchecken?

Wir sehen, dass der Trend zum Wohnmobil-Urlaub auch nach der Corona-Pandemie anhält und weiter wächst. Viele haben die Freiheit und Flexibilität bei einem Wohnmobil-Urlaub schätzen gelernt und besonders Abenteuerlustige möchten das hohe Maß an Individualität nicht mehr missen. Zudem geht der Camping-Trend mit dem des naturnahen Reisens einher, welcher in Zukunft noch stärker werden dürfte.

Was muss man beachten, bevor man das erste Mal ein Wohnmobil mietet?

Bei einer ersten Buchung empfehlen wir, den Camper frühzeitig zu buchen, um sich noch die günstigsten Preise und die größte Auswahl zu sichern. Bei einem Roadtrip lautet der wichtigste Tipp: Nehmt euch Zeit! Man ist mit dem Camper im Schnitt langsamer als mit dem Auto. Ein guter Richtwert ist hier ca. 200 Kilometer pro Tag. Auch für die Abholung sollte man sich Zeit nehmen, um alle Fragen vorab zu klären und gegebenenfalls eine Probefahrt auf dem Gelände des Vermieters zu machen.
Auf unserem CamperDays Blog findet man noch diverse Tipps für Einsteiger.

Mit welchem Wohnmobil darf ich überhaupt fahren? Welche Fahrerlaubnis muss ich haben?

Alle Wohnmobile für die USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Namibia und Südafrika kann man mit einem regulären Führerschein der Klasse B mieten und fahren – selbst dann, wenn die Fahrzeuge schwerer als 3,5 Tonnen sind. Wir empfehlen für alle Mieten außerhalb Europas einen internationalen Führerschein. In Ozeanien und Afrika ist dieser sogar Pflicht. In Ozeanien gibt es außerdem noch die Vorgabe der Mindestdauer des Führerscheins von meist einem Jahr bzw. zwei Jahren. In Europa benötigt man für alle Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen einen Führerschein der Klasse B, für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen einen C1-Führerschein. Neben der Fahrerlaubnis sollte man aber auch das vorgegebene Mindestalter von meist 21 Jahren bzw. in Afrika 25 Jahren berücksichtigen.

Es gibt mittlerweile sehr viele Buchungsportale, auf denen man seine nächste Reise mit einem Wohnmobil planen kann. Welche Unterschiede gibt es? Welche Vision steckt hinter CamperDays?

Unsere Vision ist es, dass jeder für sein Abenteuer das passende Wohnmobil findet. Deswegen haben wir vor zehn Jahren CamperDays gegründet und unseren Fokus auf eine unschlagbare Auswahl an Reisezielen und Fahrzeugen sowie einen exzellenten Kundenservice gelegt. Aktuell kann man bei uns zwischen 35.000 Wohnmobilen an über 700 Stationen in 31 Ländern wählen. Anders als andere Buchungsportale arbeiten wir ausschließlich mit professionellen Vermietern zusammen, die unseren Qualitätsstandard erfüllen. Und unser Kundenservice ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Bei Stiftung Warentest schnitten wir als alleiniger Testsieger ab und von NTV wurden wir zum Preisträger des “Deutscher Servicepreis 2024” in der Kategorie Camping ausgewählt.

In welchen Regionen bietet Ihr Campervans an? Und gibt es noch Geheimtipps bei den Reisezielen?

Bei uns kann man Wohnmobile in 31 Ländern weltweit mieten. Besonders beliebt bei Fernreisenden sind die USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Namibia. In Europa zählen Skandinavien, Schottland und Deutschland zu den bevorzugten Reisezielen. Ein absoluter Geheimtipp fürs nächste Camping-Abenteuer ist Costa Rica, bekannt für seine vielfältige Flora und Fauna. Diese beeindruckende Artenvielfalt kann man besonders in einem Wohnmobil-Urlaub hautnah erleben. Wer nicht so weit weg möchte, der sollte einmal Kantabrien mit dem Camper erkunden. Mit langen Stränden, mehreren Naturparks und hübschen Städten muss sich Kantabrien nicht vor Andalusien und Co. verstecken.

Foto: Christiane Schenk, Marketing Manager CamperDays

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